„Hereinspaziert!“
Spielen I Bauen I Schauen I Balancieren I Konstruieren I Staunen
Museum mal ganz anders - vom 3.09.2011 - 19.02.2012 heißt es im Pommerschen Landesmuseum - Spielorte, Fantasieräume & Spielzeugträume vergangener Zeiten entdecken.
Googlie, Aufziehmaus und Wundertrommel sowie viele andere Spielzeuge aus rund 150 Jahren entführen den Besucher in die Kindheit und laden zu einem Besuch ins Museum ein.
Wer Lust hat, kann sich auch selbst spielerisch austoben – mit Baukästen bauen, Schattentheater ausprobieren und durch die Museumsstraße hüpfen.
Die interaktive Sonderausstellung gibt einen Überblick über die Spielwaren von 1850 bis ins 20. Jahrhundert. Besonders das 19. Jahrhundert steht für eine Epoche, in der Spielzeug- manufakturerzeugnisse und industriell erstellte Spielzeuge auch in die pommerschen Kinderstuben nach und nach Einzug hielten und die selbst gefertigten, wie Docke und Steckenpferd, ergänzten. Die Sammlung gibt einen Überblick über die gebräuchlichsten Spielwaren dieser Zeit - ein beeindruckender Querschnitt von Mädchen- und Jungenspielzeug sowie Kinderliteratur, Bilderbögen und Familienspielen. Sie zeugen davon, wie sich innerhalb weniger Jahrzehnte eine beachtliche Bandbreite an Spielformen und Spielzeugen entwickelte, die bis heute die Kinderwelt prägt. Sehenswert sind Puppenstuben, Puppenwagen, Holzspielzeug, Baukästen, Konstruktions- & Blechspielzeug, Schatten- und Papiertheater von 1850 bis heute - eine Kinderwelt vergangener und gegenwärtiger Zeiten.
Zudem können Sie in der Ausstellung fast vergessene pommersche Spieltraditionen neu entdecken. Ein umfangreicher Spielschatz von verschiedenen Hüpf-, Spring- und Balancierspielen, der über Generationen hinweg überliefert, verfeinert und gespielt wurde, begeistert noch heute. Ausgefeilte Spiele aus einfachen Materialien, wie Steine, Stöcke, Reifen und Murmeln zeigen den Einfallsreichtum im Kinderspiel. Wie spielten und lebten Mädchen und Jungen in Pommern im 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert?
Verschiedene Leihgeber, wie die private Sammlerin Lizzy von Spork, das Märkische Museum Berlin, das KHM Stralsund, das Museum Neuruppin, das Filmmuseum Frankfurt/Main und Mühlheim sowie das Kempowski-Archiv Rostock trugen zu dieser Schau vergangener Kinderträume bei.







