Projekte
Förderfähige Projekte
befassen sich mit der Geschichte, Kultur und Kunst der ehemals deutsch besiedelten, heute in Polen liegenden historischen Regionen Hinterpommern und Ostbrandenburg. Ergebnisse wissenschaftlicher, musealer, archivalischer oder pädagogischer Arbeit können mit Hilfe des Kulturreferats einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden. Dazu gehören auch Aspekte der Brauchtumspflege (Tanz, Sprache, Theater), Präsentationen von Leben und Werk von hier geborenen oder wirkenden Persönlichkeiten, Multiplikatorenschulungen, thematische Exkursionen. In Ausnahmefällen können neue Formen der deutsch-polnischen Verständigung (Schüleraustausch, Jugendtreffen, Kunstworkshops, Kulturreisen...) gefördert werden. In besonderem Maße sind die Vertreter der Erlebnisgeneration anzusprechen, die über Flucht und Vertreibung berichten können.
Die Veranstaltungen sprechen einen möglichst breiten Interessentenkreis an, haben Begegnungscharakter und/oder ermöglichen Austausch und Kooperation.
Der Veranstalter verfolgt mit dem Projekt Ziele, die mit dem
§ 96 BVFG Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen und Flüchtlinge und Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Bund und Länder haben entsprechend ihrer durch das Grundgesetz gegebenen Zuständigkeit das Kulturgut der Vertreibungsgebiete in dem Bewußtsein der Vertriebenen und Flüchtlinge, des gesamten deutschen Volkes und des Auslandes zu erhalten, Archive, Museen und Bibliotheken zu sichern, zu ergänzen und auszuwerten sowie Einrichtungen des Kunstschaffens und der Ausbildung sicherzustellen und zu fördern. Sie haben Wissenschaft und Forschung bei der Erfüllung der Aufgaben, die sich aus der Vertreibung und der Eingliederung der Vertriebenen und Flüchtlinge ergeben, sowie die Weiterentwicklung der Kulturleistungen der Vertriebenen und Flüchtlinge zu fördern. Die Bundesregierung berichtet jährlich dem Bundestag über das von ihr Veranlaßte.
Das deutsch-polnische Schülerteam "Baltyk-Greif" nach der Präsentation seiner Forschungsergebnisse zum Thema "Polnische Zwangsarbeiter in Greifswald" vor dem Greifswalder Rathaus. Das Projekt war eine Kooperation zwischen den Schulen, dem Verein step 21 Hamburg und dem Kulturreferat.
Sie haben ein Konzept, eine Idee, ein Projekt...
und brauchen Unterstützung?
Rufen Sie an oder senden Sie eine mail an kulturreferent(at)pommersches-landesmuseum.de!
Die Kulturreferentin unterstützt Sie von der Idee bis zur Antragstellung. Wichtig sind eine genaue Projektbeschreibung und ein detaillierter Kostenplan. Das Projekt darf noch nicht begonnen sein. Die Nachhaltigkeit eines Projekts und seine öffentliche Wirksamkeit müssen von Anfang an berücksichtigt werden.
Bitte bedenken Sie:
Die Bearbeitung der Anträge braucht mindestens ein Vierteljahr Vorlauf – reichen Sie sie rechtzeitig ein!
Und wie geht’s dann weiter?
Ihr Fördermittelantrag wird mit einem Gutachten der Kulturreferentin versehen an´s Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im ehemaligen östlichen Europa Oldenburg geschickt. Die Kulturreferentin erhält "grünes Licht" für die Freigabe der Mittel oder ggf. auch noch eine Information über inhaltliche Bedenken, die mit dem Antragsteller zu klären sind. Wenn eine direkte Förderung durch die Kulturreferentin möglich ist, erhalten Sie
- Einen Vertrag, den Sie unterschrieben zurückschicken
- Allgemeine Nebenbestimmungen
- Bestimmungen über Reisekosten
- Ein Formular zur Mittelabrufung, das nach Vertragsabschluss an die Kulturreferentin geschickt wird
- sowie in Abhängigkeit von der Art des Projekts weitere Unterlagen.
Sie sind dann u. a. verpflichtet, auf die Förderung durch die Kulturreferentin im Rahmen Ihres Projektes hinzuweisen. Die Abrechnung der Fördermittel erfolgt in einem festgesetzten Zeitraum. Die Kulturreferentin ist über den Verlauf des Projektes zu unterrichten. Da der Abrechnung ein Pressespiegel, ein Bericht, Fotodokumente usw. beizufügen sind, sollten Sie dies bereits bei der Planung Ihres Projekts bedenken.
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!
Ihre Kulturreferentin Magdalena Gebala
Kontakt
Kulturreferentin für Pommern
am Pommerschen Landesmuseum
Magdalena Gebala
Rakower Straße 9
17489 Greifswald
Tel. 0 38 34 - 83 12 16
kulturreferent(at)pommersches-landesmuseum.de


