Advent am Grauen Kloster

Man sieht die äußere Fassade des Pommerschen Landesmuseums. Rechts und links neben der Tür hängen Plakate der aktuellen Sonderausstellung "Heimatstadt". Daneben stehen Gestecke aus Tanne. Davor steht auf einem Schild "Advent im Grauen Kloster".
Am Samstag und Sonntag öffnete das Pommersche Landesmuseum wieder seine Türen für den 20. Kunsthandwerkermarkt. Foto: André Gschweng

Am vergangenen Wochenende fand der Kunsthandwerkermarkt zum 20. Mal bei uns im Pommerschen Landesmuseum statt. Vom Foyer bis zur Museumsstraße präsentierten Kunsthandwerker*innen ihre vielfältigen Produkte: von bunter Keramik über kuschelige Schals bis hin zu festlichem Schmuck – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Ergänzt wurde das Marktgeschehen durch weihnachtliche Führungen durch die landesgeschichtliche Dauerausstellung und durch die Jubiläumsausstellung „Caspar David Friedrich. Heimatstadt“.

Verschiedene Handwerke boten einen Einblick in ihre Arbeit, außerdem konnten die Besucher*innen selbst kreativ werden: Im engelhaften Atelier wurden kleine Engelchen gebastelt, zudem konnten Vogelfutterkörbchen befüllt und Anhänger gefilzt werden.

Für die weihnachtliche Stimmung sorgte an beiden Tagen Live-Musik: Die Musikschule Greifswald spielte Sonntag viele Weihnachtslieder, die zum Mitsingen einluden. Ein besonderes Highlight war das Baltic Neopolis Orchestra, ein Streichquartett aus Szczecin/Stettin, das am Samstag stimmungsvolle Klänge im Museum verbreitete. Das Allerhand Theater und das Schnuppe Figurentheater zauberten im Croysaal großen und kleinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht.

Auch die Besucher*innen waren begeistert: „Ich finde den Markt total toll, spannende Sachen gibt es hier. Für die Kinder wird auch viel geboten – ich war mit meinem Sohn im Theater, das war toll! Es ist rundum gelungen, würde ich sagen.“

Insgesamt waren es wieder zwei sehr schöne Tage und wir bedanken den Austeller*innen und allen, die da waren! Wir freuen uns schon auf den nächsten Kunsthandwerkermarkt!

Viele Menschen stehen in einem hohen, hellen Raum mit viele Fenstern. Sie schauen sich die verschiedenen Stände an, die an den Rändern stehen und verschiedene Kunsthandwerk-Produkte anbieten.
Die Besucher*innen erkunden die vielen schönen und hochwertigen Produkte der Kunsthandwerker*innen. Foto: André Gschweng
Man sieht Verschiedenes aus Filz auf einem Tisch im Gegenlicht.
Bei bestem Wetter konnten die Gäste tolle handgefertigte Produkte erwerben. Foto: André Gschweng
Der Betrachter schaut zwischen zwei Kinderköpfen und sieht die Hände einer sitzenden Person, die mit einem kleinen Webrahmen und Wolle webt.
Auf dem Kunsthandwerkermarkt gab es die Möglichkeit, traditionellem Kunsthandwerk live zuzuschauen - wie zum Beispiel dem Tundeln, einer Technik zum Weben von Bändern. Foto: André Gschweng
Zwei Kinder und ein Mann sitzen nebeneinander an einem Tisch. Dahinter steht eine Frau, die den drei Personen assistiert. Sie bastel kleine Engel aus Holz und Stoff. Im Fokus ist ein Junge, der Stoff schneidet. Man sieht die Fasern des Stoffs im Licht glänzen.
Im engelhaften Atelier entstehen viele einzigartige Engelchen aus Holz, Stoff und vielem mehr. Foto: André Gschweng
Der Betrachter nimmt den Blickwinkel einer Person ein, die mit einer Nadel ein rotes Herz filzt.
Am Filz-Stand konnten Groß und Klein allerhand selbst kreieren. Foto: André Gschweng
Ein keines Mädchen mit blonden Haaren und schwarzem Shirt hält ein kleines Körbchen in die Höhe und schaut darauf.
Die vielen selbst gefüllten und gestalteten Vogelfutterkörbchen werden viele Vögel glücklich machen! Foto: André Gschweng
Vier Menschen stehen nebeneinander. Sie tragen bunte Kleidung und spielen Saxofon. Sie alle schauen auf die Notenständer vor Ihnen.
Die Musiker*innen der Musikschule Greifswald spielten viele Weihnachtslieder, die dem Kunsthandwerkermarkt einen besonderen weihnachtlichen Flair verliehen. Foto: André Gschweng
Vier Menschen stehen in einem hellen Raum, hinter ihnen ist eine Treppe. Die Menschen spielen Instrumente: drei Violine und einer Cello. Sie tragen schwarze Kleidung und vor ihnen stehen schwarze Notenständer.
Das Stettiner Streichquartett Baltic Neopolis Orchestra spielte am Samstag im Pommerschen Landesmuseum und erfreute damit die Gäste. Foto: Julia Kruse
Eine Frau in hellblauer Latzhose, grünem Shirt und weißer Wollmütze steht neben einer grünen Tafel. Sie schaut auf eine Puppe aus Wolle.
Das Allerhand Theater begeisterte mit „Lakritz, das kleine schwarze Schaf“. Foto: Julia Kruse
In einem dunklen Raum steht ein großer Katen, der als Bühne für Handpuppen fungiert. Hinter der Kiste steht eine Frau, die die Puppen bewegt. Im Vordergrund sitzen viele Menschen.
Das Schnuppe Figurentheater brachte mit „Max und Moritz“ die großen und kleinen Gästen zum Lachen. Foto: Pauline Kudell