Buchpräsentation & Vortrag mit Beata Halicka

Die Historikerin, Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Beata Halicka setzte sich in ihrem Vortrag, den sie am 29. Oktober 2013 im Pommerschen Landesmuseum hielt, mit dem Prozess der Übernahme der deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze durch Polen nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander.
Polens wilder Westen – Erzwungene Migration und die kulturelle Aneignung des Oderraums 1945-1948 - Erschien im Ferdinand Schöningh Verlag.

Polens wilder Westen – Erzwungene Migration und die kulturelle Aneignung des Oderraums 1945-1948 

Die Historikerin, Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Beata Halicka setzte sich in ihrem Vortrag, den sie am 29. Oktober 2013 im Pommerschen Landesmuseum hielt, mit dem Prozess der Übernahme der deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze durch Polen nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander.

In ihrem Vortrag thematisierte sie das herrschende Chaos und das im Oderraum geltenden Recht des Stärkeren - den sog. „Wilder Westen“. Sie sprach aber auch von vorübergehenden Begegnungen und oft kompliziertem Zusammenleben von Deutschen, Polen und Angehörigen der Sowjetarmee. Facettenreich, mit großer Anschaulichkeit und aus Sicht zahlreicher Betroffener erzählt Halickas Buch die Geschichte vom Untergang einer alten und der Bildung einer neuen Grenzlandschaft und ist ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Kulturgeschichte des Oderraumes.