Die „schönste Weihnachtsfeier Deutschlands“

Drei Personen sitzen in der ersten Reihe der Eröffnungsfeier. Sie lächeln und schauen Richtung Kamera. Neben und hinter ihnen sitzen weitere Personen, die nur unscharf zu sehen sind.
Von links: Dr. Wolfram Weimer (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland), Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern) und Dr. Ruth Slenczka (Direktorin des Pommerschen Landesmuseums). Foto: André Gschweng

Gut 300 Gäste feierten gestern Abend die Eröffnung der Galerie der Romantik in der „schönsten Weihnachtsfeier Deutschlands“, wie es Staatsminister für Kultur und Medien Dr. Wolfram Weimer formulierte. Da er den Bau gefördert hatte, hielt er nach der Begrüßung durch Direktorin Dr. Ruth Slenczka gleich das erste Grußwort. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig schloss sich an und hob die Bedeutung der Galerie der Romantik für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern hervor – ebenso wie die Wichtigkeit von Museen allgemein für die Demokratie. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder ist dem Pommerschen Landesmuseum gleich mehrfach verbunden: Als Stiftungsratsvorsitzender und ehemaliger Kollege, und so rief er in seinem Grußwort frühere Zeiten in Erinnerung, als die Ausstellungen noch im Aufbau waren.

Mit der Galerie der Romantik ist das Museum nun vollständig: Seit der ersten Eröffnung der Galerie der Romantik im Jahr 2000 spannt sich ein 25-jähriger Bogen, die Eröffnung des gesamten Museums folgte fünf Jahre später. Noch länger ist der Architekt Gregor Sunder-Plassmann dem Pommerschen Landesmuseum verbunden: 1996 gewann sein Museumsentwurf den Architekturwettbewerb. Mit der „Kapelle“ vollendete  er und mit seinem Team nicht nur den Museumsbau, sondern knüpfte auch an die rund 750-jährige Geschichte des Ortes an: Im einstigen Franziskanerkloster befand sich genau hier der Chor der Klosterkirche.

Was die Gäste in der Kapelle und überhaupt in der Ausstellung erwartet, schilderte anschließend die leitende Kuratorin Dr. Birte Frenssen, teils im Dialog mit Jan Schmelter von ART+COM Studios Berlin. Die Ausstellungsinhalte beruhen auf der jahrelangen Beschäftigung des Kurator*innenteams mit Caspar David Friedrich. In Zusammenarbeit mit den erfahrenen Ausstellungsgestalter*innen und Künstler*innen entstand beeindruckende moderne Kunst für alle Sinne. Darüber hinaus werden Friedrichs Originale besonders in Szene gesetzt und sein Leben und Arbeiten anschaulich vermittelt. So kann man ihn in seiner Heimatstadt nun ganz neu erleben und wird gleichzeitig eingeladen, seine Inspirationsorte selbst zu erkunden. Davon konnten sich die Gäste selbst einen Eindruck verschaffen, als sich die Türen zur Ausstellung öffneten.

Abgerundet wurde der Abend durch eine wunderbare Einstimmung auf die Romantik durch die meisterhaften Late Night Singers unter der Leitung der Musikdirektorin Dr. Sigrid Biffar. Die Moderation des Programms übernahm Julia Kruse (Pressesprecherin des Pommerschen Landesmuseums). Im Anschluss gab es ein Get-together, das von der Gesellschaft zur Förderung des Pommerschen Landesmuseums gefördert wurde. Ein rundum gelungener Abend!

Zur Galerie der Romantik 

 

Ein älterer Mann in grauem Anzug steht hinter einem weißen Pult und spricht zu einem Publikum.
Dr. Wolfram Weimer (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland) hielt im Rahmen der Eröffnungsfeier ein Grußwort. Foto: André Gschweng
Eine Frau mit kurzen blonden Haaren und einen geblümten Kleid steht hinter einem weißen Rednerpult und spricht zu einem Publikum vor ihr.
Auch Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern) begrüßte die Anwesenden und betonte die Bedeutung der Galerie der Romantik für die Region. Foto: André Gschweng
Publikum bei einer Veranstaltung im Pommerschen Landesmuseum: In der ersten Reihe sitzen mehrere Gäste aufmerksam nebeneinander, dahinter ist ein voll besetzter Saal mit weiteren Besucherinnen und Besuchern zu sehen.
Von links: Bettina Martin (Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten), Susanne Bowen (Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV) und Gero Dimter (Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) Foto: André Gschweng
Auf einer Bühne stht ein Chor mit etwa 25 Personen. Vor ihnen sieht man einen Teil eines großen Publikums.
Die Late Night Singers, ein Kammerchor aus Greifswald unter der künstlerischen Gesamtleitung von Musikdirektorin Dr. Sigrid Biffar, begleitete das feierliche Programm zur Ausstellungseröffnung. Foto: André Gschweng
Man sieht einen älteren Mann hinter einem weißen Rednerpult. Er spricht und gestikuliert dabei mit seinen Händen.
Der Architekt des Pommerschen Landesmuseums – Gregor Sunder-Plassmann – spricht über den Neubau. Foto: André Gschweng
Eine Person überreicht auf einer Bühne Blumen an drei weitere Personen.
Als kleines Dankeschön für ihre Arbeit bekamen die Kurator*innen der Galerie der Romantik, Dr. Birte Frenssen, Henriette Maxin und Nico Karge (v. l.), Blumensträuße überreicht. Foto: André Gschweng
Eine Dirigentin (rechts im Bild) dirigiert einen Chor (links im Bild). Alle Personen tragen schwarze Kleidung mit blauen Akzenten.
Der Kammerchor Late Night Singers begleitete die Gäste durch das Eröffnungsprogramm. Foto: André Gschweng
Im Vordergrund sieht man eine große Menschenmenge, man sieht die Personen jedoch nur unscharf und verschwommen. Hinten im abgebildeten Raum, hinter den Personen sieht man einen großen Aufsteller mit einem Farbverlauf in blau/lila/rosa, der hell angeleuchtet ist.
Zur Eröffnung der Galerie der Romantik sind über 300 Gäste ins Pommersche Landesmuseum gekommen. Foto: André Gschweng
Links seht eine Frau mit kurzen dunkelgrauen Haaren. Sie trägt ein beiges Strickoberteil. Rechts neben ihr steht ein Mann in schwarzer Kleidung und dunklen lockigen Haaren. Beide schauen sie den Betrachter an und lächeln.
Dr. Birte Frenssen (Kuratorin, Pommersches Landesmuseum) und Jan Schmelter (ART+COM Studios, Berlin) führten die geladenen Gäste durch die neu entstandene Galerie der Romantik. Foto: André Gschweng
Viele Menschen stehen in einem hellen Ausstellungsraum, teilweise in Grüppchen. Im Vordergrund sieht man eine größere Gruppe Menschen, die von einer Frau die Ausstellung erklärt bekommen.
Nach dem Programm zur Eröffnung zeigte Kuratorin Dr. Birte Frenssen den anwesenden Ehrengästen die neue Dauerausstellung. Foto: André Gschweng
Drei Personen stehen nebeneinander und betrachten etwas, das nicht im Bild zu sehen ist.
Dr. Birte Frenssen, Dr. Wolfram Weimer und Dr. Stefan Fassbinder (v. l.) im Epilog der Ausstellung. Foto: André Gschweng
Gäste stehen nebeneinander bei einer Veranstaltung im Museum; im Mittelpunkt der Oberbürgermeister mit Amtskette, flankiert von weiteren Teilnehmenden, die aufmerksam dem Programm folgen.
In der Kapelle betrachten Bettina Martin (Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten), Dr. Stefan Fassbinder (Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald) und Gero Dimter (Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) eine Installation zu Friedrichs Werken. Foto: André Gschweng
Drei Personen stehen nebeneinander und schauen auf etwas, das rechts im Bild nicht mehr zu sehen ist. Ihre Gesichert sind angeleuchtet.
Heiko Miraß (Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg), Katrin Kaufmann und Gero Dimter (Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) (v. r.) erkunden zusammen mit weiteren Gästen die neue Dauerausstellung. Foto: André Gschweng