Heinrich Brunsberg und die Backsteinarchitektur

Koenigsberg in der Neumark (Chojna), Chor der St. Marienkirche
Koenigsberg in der Neumark (Chojna), Chor der St. Marienkirche

Mit „Innovation und Tradition. Heinrich Brunsberg und die spätgotische Backsteinarchitektur zwischen Pommern und der Mark Brandenburg“ stellte die Kulturreferentin eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum Stettin (Szczecin) und der Erzdiözese Stettin-Camin (Szczecin-Kamień Pomorski) konzipierte deutsch-polnische Fotoausstellung vor.

Das Ausstellungsprojekt war Heinrich Brunsberg, einem der wenigen namentlich bekannten Bausmeister des Spätmittelalters im Ostseeraum, gewidmet, der um 1400 vor allem in Pommern und der Mark Brandenburg wirkte. Präsentiert wird die Wanderausstellung in Städten und an Orten in Deutschland und Polen, in denen sich das mit Heinrich Brunsberg verbundenes Bauwerk oder Beispiele mittelalterlicher Backsteinarchitektur befinden, so z. B. in Stettin (Szczecin), Stargard in Pommern (Stargard Szczeciński), Königsberg in der Neumark (Chojna), Brandenburg an der Havel, Gartz und Tangermünde. In Greifswald war die Ausstellung vom 29. Juni bis 26. September 2014 zu sehen und lockte in den Dom St. Nikolai rund 5.000 Besucher.