Historischer Kriminalfall abgeschlossen?

Finale Veröffentlichung im Projekt „Die Akte Sidonia".
Finale Veröffentlichung im Projekt „Die Akte Sidonia".

Finale Veröffentlichung im EU-Projekt „Die Akte Sidonia“

Am 9. März wurde eine abschließende Maßnahme im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Die Akte Sidonia“ realisiert: Die von der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg konzipierte Publikation fasst die zentralen Ergebnisse der mehrjährigen „Ermittlungsarbeit“ zusammen und lädt dazu ein, der faszinierenden wie tragischen Figur der Sidonia von Borcke auf neue Weise zu begegnen.

Die Broschüre stellt Orte und historische Kontexte vor, die für das Leben der pommerschen Adligen von Bedeutung waren: Marienfließ (Marianowo), wo Sidonia seit 1604 lebte und 1619 der Hexerei beschuldigt wurde, sowie Grabow (Grabowo), wohin sie anschließend in Untersuchungshaft gebracht wurde.

Mit dieser Veröffentlichung findet das Projekt „Die Akte Sidonia“ seinen formalen Abschluss. Doch der „Fall Sidonia“ bleibt offen – und wird gewiss in künftigen Projekten, Diskussionen und künstlerischen Auseinandersetzungen weiterleben.