In Erinnerung an die Deportation Jüdinnen und Juden vom Februar 1940

Künstlerinnen beim Aufbau der Ausstellung „Experiment in Catastrophe“ im Pommerschen Landesmuseum. Foto: Pauline Kudell
Künstlerinnen beim Aufbau der Ausstellung „Experiment in Catastrophe“ im Pommerschen Landesmuseum. Foto: Pauline Kudell

„Experiment in Catastrophe“ – Kunst und Geschichte

Mit der Ausstellung „Experiment in Catastrophe“ präsentieren die Künstlerinnen Natalia Szostak und Weronika Fibich im Pommerschen Landesmuseum eine künstlerisch wie historisch eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der Deportation von 1.124 Jüdinnen und Juden aus dem Regierungsbezirk Stettin am 12./13. Februar 1940.

Im Zentrum der Ausstellung steht der Versuch einer individuellen Erinnerungspraxis. Die Künstlerinnen sammelten Artefakte, schufen ein multimediales Register und näherten sich den historischen Ereignissen mit künstlerischen Mitteln, um persönliche Spuren sichtbar zu machen.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 13. Februar 2022 konnten zahlreiche Interessierte begrüßt werden. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung sowie zu den Stolpersteinen in der Stettiner Innenstadt ergaben sich intensive Gespräche mit den Künstlerinnen über Erinnerung, Verantwortung und die Rolle künstlerischer Zugänge im historischen Gedenken.

Die Ausstellung „Experiment in Catastrophe“ kann bis zum 24. April 2022 im Pommerschen Landesmuseum besichtigt werden.