Mutter und Sohn – unzertrennlich bis in den Tod

Erinnerungsring von Anna von Croy mit ihren Initialen und dem Todesdatum, geborgen aus dem Sarkophag im Schloss Stolp. Foto: Mittelpommerschen Museums in Stolp
Erinnerungsring von Anna von Croy mit ihren Initialen und dem Todesdatum, geborgen aus dem Sarkophag im Schloss Stolp. Foto: Mittelpommerschen Museums in Stolp

Deutsch-polnisches Medienprojekt würdigt letzte pommersche Prinzessin

Anlässlich des Todestages von Anna von Croy, der letzten pommerschen Prinzessin, wurde in Kooperation mit dem Pommerschen Landesmuseum und dem Mittelpommerschen Museum in Stolp (Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku) ein Medienprojekt umgesetzt.

Anna von Croy verbrachte ihre letzten Jahre im Schloss der pommerschen Herzöge in Stolp (Słupsk), wo sie auch verstarb. Gemeinsam mit ihrem Sohn Ernst Bogislaw von Croy wurde sie in der Schlosskirche beigesetzt. Die Sarkophage der beiden letzten Vertreter der pommerschen Herzogsfamilie sind heute in der Dauerausstellung des Mittelpommerschen Museums zu sehen.

Gemeinsam mit Robert Kupisiński bereitete die Kulturreferentin Dorota Makrutzki eine mediale Präsentation vor, die die Geschichte der Grablage sowie die Erinnerungsstücke, die 1976 aus den Sarkophagen geborgen wurden, beleuchtete. Darunter befindet sich auch ein Erinnerungsring mit den Initialen und dem Todesdatum Anna von Croys.

Ebenfalls zum Todestag wurde eine dreisprachige Postkarte gestaltet, die ein golden geprägtes Medaillon mit dem Bildnis der Herzogin zeigt. Die Postkarte entstand unter der Leitung der Kulturreferentin in Zusammenarbeit mit Pressesprecherin Julia Kruse.

Das Projekt ehrt das Vermächtnis der letzten pommerschen Prinzessin und rückt die bewegende Mutter-Sohn-Bindung ins Licht.