Pommerns Kulturerbe im Fokus

Reisegruppe unter der Leitung von Dr. Paweł Migdalski fotografiert vor dem Westportal der Klosterruine Eldena. Foto: Maksymilian Dzikowski
Reisegruppe unter der Leitung von Dr. Paweł Migdalski in Eldena. Foto: Maksymilian Dzikowski

Die komplexe und wechselvolle Museumsgeschichte der Stadt Stettin bildete den Anlass für den Besuch von Studierenden der Universität Stettin (Uniwersytet Szczeciński) im Pommerschen Landesmuseum. Im Rahmen der Eröffnung der „Galerie der Romantik“ wurde der deutsch-polnische Austausch mit dem Historischen Institut der Universität Szczecin und seinen Studierenden vertieft.

Die Sammlungen des Pommerschen Landesmuseums blicken auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. Zu ihren zentralen Beständen zählen neben der Stiftung Pommern in Kiel und der Sammlung des Greifswalder Stadtmuseums vor allem die ehemalige Stettiner Gemäldesammlung. Einzelne Werke aus diesen Beständen sind in der neuen dauerhaften Präsentation zu Caspar David Friedrich in der „Galerie der Romantik“ zu sehen.

Dem Museumsbesuch ging ein umfangreiches Exkursionsprogramm voraus: Die Studierendengruppe besichtigte die Klosterruine Eldena, erkundete die Greifswalder Altstadt und erhielt Einblicke in das Historische Institut sowie die Historische Aula der Universität Greifswald.

Organisiert wurde die Exkursion durch das Kulturreferat für Pommern und Ostbrandenburg und die Universität Stettin. Die Maßnahme wurde durch das Bundesministerium des Innern gefördert.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Paweł Migdalski und Maksymilian Dzikowski für die Organisation der Reise sowie den Leitungen der Historischen Institute der Universitäten Greifswald und Szczecin für ihre Unterstützung der Exkursionsgruppe.

Das Pommersche Landesmuseum ist bereits assoziierter Partner des Projekts MARE 2, das unter der Leitung von Dr. Paweł Migdalski vom Historischen Institut der Universität Szczecin und dem MOBI (Internationales Zentrum für interdisziplinäre Studien der Universität Szczecin in Kulice/Külz) durchgeführt wird. Im Rahmen des Projekts werden zahlreiche wissenschaftliche Formate realisiert, darunter grenzüberschreitende Tagungen, Workshops und Forschungskooperationen, die den fachlichen Austausch stärken und neue Perspektiven auf die Vermittlung des gemeinsamen kulturellen Erbes Pommerns eröffnen.