Publizist Matthias Kneip zu Gast

Foto: Dorota Makrutzki
Foto: Dorota Makrutzki

Buchvorstellung: „Reise in Westpolen: Orte, die Geschichte erzählen“

Nach seinen Büchern „Polenreise“ (2007) und „Reise in Ostpolen“ (2011) reiste der Schriftsteller und Publizist Matthias Kneip erneut nach Polen, diesmal in den Westen des Landes. Von Kolberg (Kołobrzeg) und Stettin (Szczecin) im Norden bis Krummhübel (Karpacz) im Süden nahm der Autor seine Zuhörer mit auf eine Reise durch eine Region, die ebenso von deutscher wie polnischer Geschichte geprägt wurde. 

In poetischen Essays erzählt Kneip von spannenden Biografien und kuriosen Ortschaften und berichtet von eindrucksvollen Begegnungen. Seine Präsentation war eine ebenso witzige wie hintergründige Liebeserklärung des Schriftstellers an Deutschlands östliches Nachbarland und seine Menschen. Humorvoll und augenzwinkernd schilderte Kneip auf eine sehr persönliche Weise Spannendes über das Land zwischen Oder und Bug, ohne dabei den Blick für die Realitäten zu verlieren.

Diese reich bebilderte Präsentation bot einen perfekten Jahresauftakt im Pommerschen Landesmuseum.  Die unterhaltsame Herangehensweise ermöglichte einen guten Einstieg in die komplexe deutsch-polnische Beziehungsgeschichte und Gegenwart.  Kneips Buch „111 Gründe, Polen zu lieben“ stellt ein gutes Kompendium für die angehenden Polenreisenden dar. Eine Grundlage, die im nächsten Schritt vertieft werden kann. 

Eine Teilnehmerin berichtet: „Dieses Jahr waren wir mit der ganzen Familie auf Spurensuche in Poznań, wo ich aufgewachsen bin. Im Frühjahr haben wir die Lesung von Matthias Kneip im Museum besucht. Das Buch hat uns auf der Reise sehr unterhaltsam begleitet." (Frau L.)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa.