Bild links: Studie, Schenkung Christoph Müller. Bild rechts: Schiffe am Bosporus mit Istanbul im Hintergrund, Anton Melbye, 1864

Öffnungszeiten

Das Pommersche Landesmuseum bleibt aufgrund der geltenden Landesverordnung  vom 16.04.21 bis auf Weiteres geschlossen, voraussichtlich bis zum 22. Mai 2021.

 

Auch Veranstaltungen können aktuell nicht stattfinden.

 

Zum Internationalen Museumstag am 16. Mai wird es ein digitales Angebot geben.

 

Der für den 20. Mai geplante Vortrag „Fluchten über die Ostsee (1961-1989)“ von Dr. Jenny Linek und Merete Peetz wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

Am 1. April wurde der letzte Abschnitt unserer landesgeschichtlichen Dauerausstellung, „Pommern im 20. Jahrhundert“, eröffnet. Einen ersten Eindruck von der Ausstellung vermittelt Ihnen unser Film.

 

 

Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr

Ausstellungen

Blutiges Gold. Macht und Gewalt in der Bronzezeit

1. April bis 13. Juni 2021 Eine Ausstellung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern

 

Die Geschichte Pommerns im 20. Jahrhundert

Vollendung der landesgeschichtlichen Dauerausstellung Vom Ersten Weltkrieg bis zum Beitritt Polens zum Schengener Abkommen

Blick in die landesgeschichtliche Dauerausstellung, Foto: Hans Zaglitsch

Umrüstung des Beleuchtungssystems auf LED-Technik

Das Pommersche Landesmuseum ersetzt das Beleuchtungssystem im Ausstellungsbereich durch moderne, energiesparende LED-Technik.

Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, Operationelles Programm Mecklenburg-Vorpommern 2014–2020. Außerdem wird es im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen über die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finden Sie auf der Seite https://www.klimaschutz.de/

WLAN in den Ausstellungsräumen

Über einen Audioguide werden den Gästen vertiefende Inhalte auf Deutsch, Englisch und Polnisch zu ausgewählten Exponaten angeboten. Aufgrund der aktuell geltenden Hygienemaßnahmen ist die Nutzung der bisherigen Leihgeräte jedoch problematisch. Um den Audioguide per App auf dem eigenen Smartphone nutzen zu können, wird das WLAN-Netz in allen Ausstellungsbereichen ausgebaut und verstärkt.
Der Ausbau des WLAN-Netzes wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien aus dem Sonderprogramm „Neustart Kultur“.

Logo der Beauftragten für Kultur und Medien, Programm Neustart Kultur

Eintrittspreise

Erwachsene: 7,50 €

Ermäßigt*: 5,50 €

Familienkarte: 15,00 €

Gruppenkarte (ab 15 Personen): 6,00 €/Person

Museumspädagogische Führung: 2,50 €/Person

Führung versch. Themen 60/ 90 min.: 40,00/60,00 €

 

 

Für Inhaber der NDR Kultur Karte gilt eine Ermäßigung von 20%.

 

Caspar David Friedrich Kombikarte: 10,00 €, ermäßigt* 6,50 € (schließt den Besuch des CDF-Zentrums mit ein)

 

Sonderausstellung:

Erwachsene: 5,00 € Ermäßigt*: 3,50 € Familienkarte: 10,00 €

 

Kombikarten Sonder- und Dauerausstellung:

Erwachsene: 11,50 €

Ermäßigt*: 8,00 €

Familienkarte: 23,00 €

 

*Ermäßigung: Kinder ab 3 Jahre, Schüler, Studenten, Azubi, Schwerbehinderte, Arbeitssuchende

Bild: Vilheim Pacht

Stiftung Pommersches Landesmuseum

Mit Elan griffen die Greifswalder Universität und der Senat der Hansestadt Greifswald die Vision auf, ein Landesmuseum an den Greifswalder Bodden zu holen. Sie beteiligten sich aktiv an der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen.

 

So stellte die Stadt Liegenschaften und städtische Sammlungen bereit; die Universität brachte ihre wertvollsten Kunstschätze ein. Mit dem Bund und dem Land Mecklenburg-Vorpommern konnten zwei starke Partner gewonnen werden, die das Projekt eines Landesmuseums unterstützten.

 

Aber ein "Pommersches Landesmuseum", das war allen Beteiligten schnell klar, konnte vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte Pommerns nur in enger Kooperation mit polnischen und skandinavischen Einrichtungen agieren. In diesem Sinn wurde für die inhaltliche Ausrichtung des künftigen Landesmuseums ein wissenschaftlicher Beirat berufen, in dem Fachvertreter aus Polen, Schweden und Dänemark mitwirken. Neben der Darstellung der pommerschen Landes- und Kulturgeschichte will das neue Haus sich auch als Begegnungsstätte - als Forum im Ostseeraum - für grenzüberschreitende Projekte, insbesondere auch für die Jugendarbeit profilieren.

 

Als erstes Haus öffnete im Jahr 2000 die Gemäldegalerie. Am 4. Juni 2005 wurde die gesamte, aus 6 Häusern und 4 Außenanlagen bestehende Einrichtung der Öffentlichkeit übergeben.